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     einige meiner Gedichte
Hier sind nun meine besten Gedichte; die Gedichte, die mir am wichtigsten und
wertvollsten sind. Weitere Gedichte gibt es in meinem Sprung innderhalb der WebsitePrivatbereich,
wer interesse hat, einfach dort melden!
Ich freue mich natürlich auf E-MailResonanz auf meine Gedanken.

Gedanken zur Natur
  Sprung innerhalb dieser Seitefriedlicher Sturm
  Sprung innerhalb dieser SeiteDer Abend, die Nacht

Liebesgedichte
  Sprung innerhalb dieser Seiteeine Rose
  Sprung innerhalb dieser SeiteEine Venusfliegenfalle
  Sprung innerhalb dieser Seitepurer Neid
  Sprung innerhalb dieser Seiteein tödlicher Irrtum
Enttäuschungen
  Sprung innerhalb dieser Seiteallein im Dunkeln
  Sprung innerhalb dieser Seitedie Gedanken, sie kreisen

Philosophisches
  Sprung innerhalb dieser SeiteSchwere Entscheidungen
  Sprung innerhalb dieser SeiteZur Vergangenheit
  Sprung innerhalb dieser SeiteJeder ist ein Träger der Geschichte




Gedanken zur Natur


 








friedlicher Sturm

Der Wind streichelt sanft mein Gesicht.
Der Sturm rauhnt in der Bäume Wipfel.
Das Laub und das Gras halten weich mein Gewicht.
Die schweren Wolken drohen ernst den Gipfeln.
Der Sonne letzten Strahlen werfen Licht
auf mein Blatt, meinen Worten, mein Gedicht.
Drohend knarren die alten Bäume,
gleich einem Wasserfall rauscht der Wald
und doch zu sitzen hier ohne Grenzen der Räume
Ist das Friedlichste, das ich erlebte, bis bald

der Frieden gebrochen wird.
(4.3.1998)






 




Der Abend, die Nacht

Am gleich dunkelblauen Himmel
Wandert mein Aug, sucht nach Halt.
Vergessen ist Getöse und Gewimmel,
Da mein Geist nun der Freiheit galt.

Das Auge sucht, wandert durch die Sphäre.
Bin auf der Suche mit voller Seele.
Bleibe hängen an einem strahlend Punkt.
Ich fühl mich sicher, scheinbar ohne Grund.

Zu diesem einzelnd Stern gesellt sich ein Zweiter,
Ein Dritter, Vierter, noch weitre
Ich hangle mich an ihnen quer unterm Himmelsdach.
Der Abend wird dunkler, und ich werde wach.

Es entstehen Bilder, phantastische Zeichen.
Sind tausende Jahre alt, und doch werden sie weichen.
Dann geht die Sonne auf und die Nacht entrinnt,
Und bald darauf eine neue Suche beginnt.
(April ‘98)










Liebesgedichte








 

eine Rose

Eine Rose ist eigenartig.
Anfangs geschlossen und gekehrt in sich.
Die roten Blütenblätter, sie beschützen und verbergen,
Etwas, das nur schwer ist zu erlernen.

Denn wenn sie dann aufblüht
Und eine innere Schönheit aufgeht.
Wenn sie einen zarten Duft verbreitet,
Und damit eine schöne Zeit einleitet,
Dann hat es sich gelohnt, diese Blume zu pflegen.
Denn sie kann nun deine Träume hegen.

eine Rose

Sie zeigt dir ihr Inneres
Und doch verwart sie viel Schlimmeres
In einigen ihrer dunklen Zwischenräume.
Bienen wären solche Alpträume.


Doch wenn man etwas gräbt
In diesen einsamen Nieschen
Kommt vielleicht eine Biene frei, die sie quält,
Und das Röschen kann ihr Dasein wieder genießen.


Doch kommt eine Biene frei, kann sie dich stechen.
Drum überlege gut, bevor die Blütenblätter brechen.

Eine Rose ist eigenartig.
Doch eine Rose ist einzigartig.
(August ‘97)








 

Eine Venusfliegenfalle

Sie lockt mich mit schillernden Farben
Und Facetten, denn sie will mich haben.

Ich weiß, denn ihre spitzen Zangen
Lassen erahnen, sie will mich fangen.

Doch betört mich ihre gesamte Schönheit,
So daß ich vernachlässige die nötige Wachsamkeit.

Schau ich in den tief schwarzen Schlund,
Dann seh‘ ich mich in einem Loch ohne Grund.

eine Venusfliegenfalle

Schließt sie dann langsam ihre Lider,
So steht fest, sie ist der Sieger.

Jede Chance ist vorbei, ich bin gefangen.
Eingesperrt hinter Gittern aus den Zangen.

Doch bereu‘ ich es nicht, daß ich jetzt hier bin,
Denn nun hat mein Leben einen schöneren Sinn.


Ich bin Dir nah, und das ist der Lohn,
Ich von nun an in Deinem Auge wohn.
(August ‘97)

 







purer Neid

Ich beneide das Wasser, das Dich beim Baden umschwärmt.
Das Wasser, das Dich hält und das Dich wärmt.

Ich beneide die Luft, die Du atmest,
vorbei an Deinem Herzen, mit der Du mir etwas sagtest.

Ich beneide die Sachen, die Dich bekleiden,
die Dich umarmen. Ich kann sie nur beneiden.

Ich beneide das Blut, das in Deinen Adern fließt.
Es rötet Deine Lippen, Deine Wangen und genießt.

Ich beneide den Stier, der an Deiner Kette haust.
Er ist immer bei Dir und Deinem Herzen lauscht.
(Ostsee, Juli ´97)

 










ein tödlicher Irrtum

Man sagt, was einen nicht tötet, macht ihn stark.
Doch es gibt eine zweite Wahrheit, und die ist hart.

Was einen nicht tötet läßt ihn nur langsam verrecken.
Man meint man ist stark, doch der Tot kann sich gut verstecken.

Man meint, man gewinnt,
da er sich durch nichts verrät.
Doch man begreift, wenn man sich besinnt,
daß keine Liebe ewig währt.
(April ‘98)













Enttäuschungen


 










allein im Dunkeln

einsam flackern die Kerzen in meinem Fenster
kalt zieht der Wind in mein Zimmer
tief im Grübeln steigt der Rauch
die vielen Gedanken, sie hören nicht auf.

kann nicht loslassen, will nicht festhalten
sehe ein Lächeln, aber nicht für mich
glücklich strahlende Augen in ihrem Gesicht
was wird entfesselt, wird sich da entfalten?

die Kerzen erlöschen, werden vom Wind erstickt
es bleiben die Kälte und der Rauch zurück.
(November ‘01)

 










die Gedanken, sie kreisen

die Gedanken, sie kreisen
der Schmerz, die Wut, die Gedanken, sie entgleisen.
bin betrogen, verlassen, die Perspektive dreht,
zu verstehen, es ertragen, versuchen, dass die Liebe geht.

immer neue Fragen treiben die Gedanken voran
doch drehen sie nicht im Kreise
sie folgen der Bahn einer Spirale sehr leise
weiß nicht wohin es geht, hab nicht bemerkt, wo es begann.

merke nicht, ob es mich ins Zentrum treibt
gut wär's, weil der Geist dort einer Meinung bleibt.
kann auch sein, dass ich nach außen drifte
mich in die Unendlichkeit der Gedanken vernichte.
(Dezember ‘01)










Philosophisches


 



Schwere Entscheidungen

Es ist leichter, den Weg eines Vorgängers zu gehen,
Als einen eigenen einzuschlagen.
Doch was kann man schon Neuem begegnen,
Wenn man es nicht will wagen?
(Schweiz, Juni 1996)

 



Zur Vergangenheit

Wer zufrieden ist mit seinem jetzigen Leben,
der muß seinem Vorherigen vergeben.
(April 1997)

 



Jeder ist ein Träger der Geschichte

Die Geschichte lebt in jedem weiter
Und wird durch jeden reicher.
Sie dringt über andere zu jedem vor
Und vermischt sich mit diesem zu einem großen Chor.

Du beeinflußt neue Generationen.
In allem was sie machen.
Dein Einfluß könnte wirken auf Millionen.
Doch er könnte aber auch verblassen.

Drum sei Laut, hebe dich hervor
So wirst du hörbar für der Ewigkeits Ohr.
(September ‘97)




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